Oct 142010
 

das tuebingen wochenblatt, ein werbeschmierenblaettchen, das sich gern im lokalen suhlt, und sei es auch noch so uninteressant, macht jede woche eine “umfrage” (z. b. ueber so weltbewegende themen wie “fruehjahrsputz”). dabei sind die ergebnisse schon alleine durch die einfaeltigkeit dessen, wie die umfrage gestaltet und konstruiert ist, derart unterirdisch, dass man demographisch, politisch oder sonstwie ueberhaupt keinen nutzen aus ihr ziehen koennte, der selbst dem, der suggeriert wird (und auch schon falsch ist, aber egal), auch nur ein bisschen nahe kaeme. Continue reading »

Dec 032009
 

also mal: als sekulaer gestimmter mensch bin ich natuerlich vollstaendig dafuer, minarette zu verbieten. ist doch ein guter anfang. natuerlich kommen als naechstes kirchtuerme dran. dauert noch ein bisschen, aber man kann ja mal anfangen bei derjenigen religion, die steten zulauf hat – ein graus fuer jeden atheisten – und in der der anteil von reaktionaeren und lebensfeindlichen mitgliedern, die auch bereit sind, das allen moeglichen anderen leuten aufzuzwingen, substantiell ist. diejenigen moslems, denen derartiges ansinnen fern liegt, wird eine einebnung von religioesen stadtbildverschandelungen sicher nichts ausmachen.

man muss das ja mal festhalten: die zurechtstutzung von religioesem einfluss (ideologisch sowieso, aber auch visuell) ist ein zutiefst aufklaererisches und fortschrittliches projekt. deshalb muss man die schweizer abstimmung ja mal als kandidatin fuer eine gute entwicklung in betracht ziehen. natuerlich, dass da richtig aus falschen gruenden gestimmt worden ist, ist bedauerlich. man moechte sich gar nicht gerne vorstellen, wie einige (wahrscheinlich viele) derjenigen, die fuer das verbot gestimmt haben, heulen, wenn es an die kirchtuerme geht. aber man muss gelegentlich aushalten, wenn sich an ein zukunftsweisendes projekt irgendwelches christlich-religioeses, rechtskonservatives oder gar voelkisch eingestelltes gelichter dranhaengt – man kann sich das nicht aussuchen. aber frueher oder spaeter wird dieses pack ganz von alleine ablassen davon und am ende kommt alles gut: religion wird endgueltig privatsache, die zuhause oder im stillen kaemmerlein geuebt wird, waehrend alle anderen, die da keine lust drauf haben, unbelaestigt davon bleiben. und selbstverstaendlich laesst dann jeder seine(n) naechste(n) in frieden und wenn es in ihm noch so draengt, ihr und ihm mit seinen vorstellungen zu bedraengen, noetigen oder gar zu terrorisieren. bis dahin muss man noch verbieten.

danke schweiz.

Jun 062009
 

gucke an: die ehemalige star moderatorin von mtv ist bereits 1995 zum islam konvertiert, was ich jetzt erst zur kenntnis nehme, und hat jetzt die vermutlich gaehnend langweilige rechtfertigung ihrer wendung zur lustfeindlichkeit veroeffentlicht. ich werds nicht lesen, moechte aber diese nichtsnutzige, schon fast twittereske nachricht mit einer gefühlvollen ballade schliessen: die maechtigen kassierer (wieder mal) mit: die scheide von kristiane backer.

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Nov 282008
 

hihiihiiiii….

aus hagalil.com:

In einem 12 Minuten langen Video von Osama bin Laden, im Januar 2004 bei Al Jezeera ausgestrahlt, äußerte sich der Anführer der El Qaeda entsetzt über die Möglichkeit, dass ausgerechnet Jackson Moslem geworden sei. “Einer wie Jackson könnte Moslems lächerlich, verrückt, bedrohlich und gefährlich erscheinen lassen. Wir brauchen keine Kerle wie ihn.”