Oct 092010
 

dass nicht-juedische deutsche hin und wieder – scheinbar beilaeufig-, erwaehnen, dass der schwiergervater ihrer groszcousine ja jude gewesen sei und daher ihren anti-israelischen ressentiments besondere legitimitaet und richtigkeit zukomme; dass sie ihre kinder sarah, david, esther oder simon nannten und nennen, und glauben, damit “arbeiteten” sie “die geschichte” auf; dass sie bockig darauf beharren, dass juden wichtig und willkommen in deutschland seien (“sorry, auschwitz war irgendwie ein versehen, es ist eine schande, wie ‘die nazis’ deutschland damit geschadet haben”), das ist alles kalter, wenn auch widerlicher kaffee, den nicht zuletzt eike geisel schon vor jahren treffend denunziert hat. Continue reading »

Aug 302010
 

Deutsche Linke

Jungle World, 31, 20100805

Bloß nicht zurückrudern

Die deutschen Beteiligten der »Gaza-Freedom-Flotilla« touren durch Deutschland und verkünden ihre Version von den Ereignissen. Trotz des Desasters mit neun Toten sehen sie keinen Grund zur Selbstkritik.

von Johann Jacoby und Daniel Steinmaier

Ob Ansbach, Bielefeld, Darmstadt oder Pforzheim: Kaum eine deutsche Kleinstadt lassen Annette Groth, Inge Höger und Norman Paech aus, um von ihrer Schiffsreise Richtung Gaza zu berichten. Die drei Abgeordneten der Partei »Die Linke«, die an der »Gaza-Freedom-Flotilla« teilnahmen und sich auf der »Mavi Marmara« befanden, als dort israelische Soldaten neun Aktivisten erschossen, sind auf Deutschland-Tour.
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